Altliga Ü40 A
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11er Altliga Landesliga St.2
Trainingszeiten
| Mittwochs | 18:30 - 20:00 Uhr | Rathausstr. |
| Freitags - 14tägig | 18:30 - 20:00 Uhr | Rathausstr. |
Ergebnisse & Tabelle Altliga 11er Ü40
Trainer / Betreuer
| Team-Verantwortlicher | Trainer | Betreuer/in | Betreuer/in |
| Michael Meister | Holger Scheibe | M. Rebentisch | Elke Brandt |
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News und Spielberichte
Samstag, 15. Mai 2010 - 15:08 Uhr
Die Sensation ist perfekt! Erfolgreiche Pokalverteidigung 2010 gegen den VFB Einheit zu Pankow n.E. 5:4 (0:0)

Nachdem die Manschaft der 11er Altliga des SV Blau Weiss in 2009 gegründet als Bezirksligist überraschend den Pokal holte, gelang es der Mannschaft nun mit 12 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, auf dem Weg in die höchste Berliner Spielklasse, der Berliner Verbandsliga, die Sensation als derzeitiger Landesligist den Pokal in 2010 erneut zu holen.
Mit dem VFB Einheit zu Pankow stand uns ein Pokalgegner im Endspiel gegenüber, der verstärkt durch ihre Senioren keinenfalls den Pokal kampflos an uns abgeben wollte. Da die Blau Weissen diesen Pokal aber auf jeden Fall behalten wollten, wurden in den letzten Wochen viele Ärzte und Physiotherapeuten "reich" gemacht, um für das Endspiel fit zu sein.
So entwickelte sich auch ein hart umkämpftes, gutklassiges Spiel, obwohl es an echten Torchancen und Torraumszenen mangelte. Von beiden Seiten wurde gerade im Mittelfeld um jeden Ball gekämpft und beide Mannschaften versuchten vorrangig das Aufbauspiel des Gegners zu zerstören. Um den bekannten Konterspiel der Pankower entgegen zu wirken, wurden mit Bernd Blüthmann "Blüthe" und Uwe Loewe (hier fehlt noch ein Spitzname) extra 2 schnelle Manndecker dem entgegengestellt, so dass die Schnelligkeit der Pankower Stürmer nicht zur Geltung kam. Auf der Gegenseite hatten aber auch die Blau Weissen Mittelfeldspieler viel mit ihren starken Gegenspielern zu tun, so dass die sonstige Schnelligkeit und Torgefährlichkeit wie z.B. bei Thomas Reimelt "Thommy", sich völlig im Dienste der Mannschaft stellend, verloren ging. Bei Pankow zeigte z.B. Jens Rosalski warum er als über 40jähriger sonst eine tragende Säule der Pankower Seniorenmannschaft ist. Mike Schmidt mußte all seine Erfahrung und Cleverness auspacken, um ihn in Schach zu halten. Für Blau Weiss kam erschwerend hinzu, dass Georgius Paliakis extra wegen seiner "Spielkultur" zum Aufbau des Spiels als Libero aufgeboten wurde, sich bereits nach 2 Minuten seiner ersten Aktion verletzte. Auch Peter Hallensleben, sich extra für das Endspiel in gefühlter jahrelanger Spezialbehandlung fit gemacht, das Spiel von Beginn an nur mit Schmerzen bestreiten konnte. Aber nach dem verletzungsbedingten Ausfall beim letztjährigen Pokalendspiel wollte er diesmal auf jeden Fall aktiv dabei sein und seinen Teil dazu beitragen. Stürmer Christian Schier "Wupper" und Karsten Paul "Kalle"waren so ziemlich auf sich alleine gestellt. Auch Senol Tüzen war gezwungen mit Einzelleistungen zu versuchen Druck auf den Gegner auszuüben. So ging man auch leistungsgerecht mit 0:0 in Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit wollte Blau Weiss jetzt mehr Druck aufbauen und dem Gegner das Spiel aufzwingen. So überschlugen sich auch die Ereignisse. Holger in seiner bekannten typischen Art für den Erfolg und die Mannschaft bereit zu "sterben", flog in der 60. Minute oben in den Angel, Innenpfosten und untere Torstange. Dies war aber nicht der Ball sondern Holly selbst. Als Folge: viel Blut, riesen Platzwunde am Kopf, Feuerwehr und 10 Stiche im Kopf. Dass Holly erst das Spiel mit zuende erleben wollte, bevor er ins Krankenhaus gehe, war klar. Aber genäht kam er nach dem Spiel, Satz und Sieg wieder. Der für ihn eingewechselte Spieler Frank Haar "Harry" wollte dem nicht nachstehen und mußte nach 1o minütigen Einsatz nach einen Kopfballduell, wobei er den Ellbogen des Gegenspielers an den Kopf bekam, ebenfalls mit Platzwunde am Kopf von der Feuerwehr abgeholt werden. Für ihn kam Michael Kemmt "Kemmi" ins Spiel, um zu helfen, den 8er Jens Rosalski in den Griff zu bekommen. Beide "angeköpften" Spieler lagen im selben Krankenzimmer und konnten aktuell den Sieg im Krankenhaus mitverfolgen, bis sie wieder nach dem Spiel zu uns stießen. Beiden schnelle Genesung wünschend!
Nachdem die beiden angeschlagenen Spieler Peter Hallensleben und Georgius Paliakis durch Marco Vogel und Frank Atzrott "Atze" ersetzt wurden, versuchte Blau Weiss, nun gegen 10 Gegner spielend (Thomas Klee durfte nach der Ellbogenaktion gegen Harry vorzeitig duschen gehen), das Spiel vor dem Elfmeterschießen zu entscheiden. In der letzten Minute dann stockte allen der Atem, den Jubel schon auf den Lippen, die Arme oben, als Uwe Loewe den Ball ins Tor......, nein an die Latte beförderte. Auch der folgende Kopfball von "Wupper" fand nicht den Weg ins Tor. Also Ende 0:0, das Elfmeterschießen wie im letzten Jahr mußte die Entscheidung bringen.
Die ersten 4 Elfer von Blau Weiss waren drin, egal wie, aber am Ende waren sie eben drin. Die ersten 4 Elfer von Pankow waren sauber und platziert, für Torwart Andi Vogler nicht zu halten. Aber dann kam Andis Stunde, so wie wir ihn kennen. Konzentriert hielt er den 5. Elfer von Pankow und ließ sich es nicht nehmen mit seinem souverainen Elfer dem SV Blau Weiss den Sieg zu bescheren.
Insgeamt ein, trotz der vielen teils schweren Verletzungen sehr engagiertes aber doch faires Spiel, indem die Mannschaft des SV Blau Weiss das glücklichere Ende hatte.
Gratulation und Dank an ALLE, nicht nur an die 11 die anfingen und die 4 die eingewechselt wurden, sondern auch an Bernd Geesdorf, Andreas Schreiber, Frank Gieseler, Mike Kullmann, Mike Hohner, Frank Kolodzeycik, Frank Jungnickel, Andreas Jaeschke, die diesmal nicht aktiv spielten, aber alle im Laufe der Saison viel dazu beigetragen haben, dass die 11er Altliga des SV Blau Weiss überhaupt da steht, wo sie stehen, nämlich oben!
Großen Dank auch an unser Betreuerteam Elke, Maria und Hotte sowie den "Physios" Schlummi und Sascha. Ohne die 2 letztgenannten hätten einige garnicht spielen können und ohne die 3 erstgenannten würde bei uns sowie eniges garnicht laufen!
Gratulation und Dank an alle
Sportskamerad Michael Meister
Sportliche Leitung 11er Altliga des SV Blau Weiss
Montag, 19. April 2010 - 09:38 Uhr
Erneuter Einzug ins Pokalfinale
SSC Teutonia Sapandau - SV Blau Weiss 3:3 (1:1) 7:8 n.E.
Ein Pokalfight wie er im Buche steht!
Führung, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Elfmeterschießen, 3 x Rot, 1x Gelb-Rot, mehr geht nicht!
Zum Spiel:
Blau Weiss wollte von Beginn an Druck auf den Gegner ausüben. Schon in der 2.Minute konnte Blau Weiss durch Christian Schier in Führung gehen.
Spandau erkannte, dass Blau Weiss mit Thomas Reimelt einen aussergöhnlichen Spieler in den Reihen hat. So wurde er auch mächtig attakiert und bereits in den ersten 15 Minuten 4 x "gelegt". Als er sich beim 4.Foul beim Gegenspieler revanchierte, durfte er mit seinem Gegenspieler rotbedingt vorzeitig gemeinsam duschen gehen, um die erste Viertelstunde gemeinsam in Ruhe zu besprechen.
Dadurch ließ der Druck etwas nach und Spandau konnte in der 35. Minute den Ausgleich erzielen. Dass bei der ausgeführten Ecke der Ball über die Außenlinie flog, dann Torwart Andreas Vogler den Ball bereits im 5er in beiden Händen hatte und er ihm aus den Händen geschlagen wurde, soll nur am Rande erwähnt sein. So ging man auch in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit entschied sich das Schiedsrichtergespann nun wohl etwas kleinlicher zu pfeifen. Fast jeder Körperkontakt in der Defensive führte zu Freistössen von Spandau, die allerdings nicht verwertet werden konnten. In der 54. Minute konnte Holger Scheibe dann wieder die Führung für Blau Weiss erzielen. Postwendend erzielte Spandau allerdings den Ausgleich und konnte 4 Minuten später nach einer weiteren Unaufmerksamkeit sogar mit 3:2 in Führung gehen.
Blau Weiss zeigte nun, was sie in den letzten 1 1/2 Jahren so stark gemacht hat: Kampf, Herz und Leidenschaft war angesagt. Alle Spieler gingen an ihre Grenzen. Nachdem in der 80. Minute dann nach einem Querpass von Senol Tüzen auf Kalle Paul, der Schiedsrichter Abseits pfiff, obwohl der auf Höhe stehende Linienrichter nicht mal die Fahne hob, konnte sich Kalle Paul seinen Kommentar zum Schiedsrichter über die Entscheidung nicht ersparen und durfte auch vorzeitig duschen gehen.
Nun hieß es mit 9 Mann den Ausgleich zu erzielen. Aber wir haben ja nicht nur Karsten Paul und Thomas Reimelt. Unser "Wupper" Christian Schier konnte in der 83. Minute den herbeigesehnten Ausgleich erzielen und uns das Elfmeterschießen bescheren. In der 88. Minute hielt man kurz den Atem an, als ein Spandauer Spieler im 16er fiel. Aber ein Elfmeterpfiff blieb aus. So musste der Krimi im Elfmeterschießen entschieden werden.
Alle Elfmeter wurden verwandelt, einen hielt unsere "Katze" Andreas Vogler und das Finale war erreicht!
Gratulation Jungs. Das war wiedermal Blau Weiss wie man es sehen will. Mit Herz, Kampf, Leidenschaft und dem absoluten Willen!!
Das Märchen Blau Weiss geht weiter!
Sportskamerad Michael Meister
Sportliche Leitung 11er Altliga
Sonntag, 7. März 2010 - 11:45 Uhr
Rückrundenstartsieg 2:1 gegen Hertha Zehlendorf 03
Nach saison- und wetterbedingter extrem langer Fussballpause ging es nun endlich wieder los. Zum Rückrundenstart kam Hertha Zehlendorf 03 in die Rathausstraße, die auch im Pokalviertelfinale dem SV Blau Weiss gegenüber stehen.
Aufgrund der langen Pause war klar, dass die Eingespieltheit der Vorrunde noch nicht da sein wird, zumal auch einige Spieler verletzungsbedingt ausfielen. So begann das Spiel auch sehr zerfahren. Der SV Blau Weiss benötigte fast 30 Minuten, um Ordnung in das Spiel zu bekommen. Zehlendorf zeigte Kampfstärke und konzentrierte sich auf lange Bälle und Konter. Doch noch während dieser Phase fiel der SV Blau Weiss mit 0:1 in Rückstand:
Querschuss von der Grundlinie, Torwart, Pfosten, Torwart, Tor. Kurioses Billardtor.
Nun versuchte der SV Blau Weiss mehr Druck zu entwickeln. Aber der herrvorragende Torwart von Zehlendorf machte einige Chancen mit guten Paraden zunichte. Erst als Peter Hallensleben mit Engagement den Ball erkämpfte und grätschend Thommy Reimelt in Szene setzte, konnte der SV Blau Weiss durch Thommy Reimelt den Ausgleich zum 1:1 erzielen. So ging es auch in die Pause.
In der 2.Halbzeit versuchte nun der SV Blau Weiss das Spiel zu bestimmen. Es dauerte aber bis zur 62. Minute, bis der SV Blau Weiss durch Kalle Paul, nach schöner Vorabeit durch Senol Tuzen und Thommy Reimelt mit 2:1 in Führung gehen konnte. Nach dem Kreuzbandriss und 1 1/2 jähriger Fussballpause feierte Kalle Paul ein tollen Einstand. Auch Mister Blau Weiss Frank Atzrott fügte sich nach 6 monatiger, beruflich bedingter Pause super in das Spiel ein.
So konnte das 2:1 dann auch über die Zeit gerettet werden.
Fazit: Es war klar zu merken, dass nach über 3 monatiger Spielpause noch die Abstimmung innerhalb der Mannschaft fehlt, aber der Einsatz und Wille stimmte.



